Donnerstag, 16. April 2015

Trepp auf, Trepp ab - Kardiotraining deluxe im Inari Schrein

Vorwort:
Liebe Do. aus W., vielen Dank für Deinen Kommentar. Muskelkater haben wir keinen bekommen. Wir schlafen hoffentlich auf dem Heimflug und dann die ganzen restlichen freien Tage durch, bis es wieder zur Arbeit geht. Es scheint mit der Schlaferei, zumindest bei mir, nicht besser zu werden. Irgendwie scheint Japan meinen gesamten Schlafrhythmus zu stören. Aber trotzdem geht es irgendwie. Man gewöhnt sich daran, selbst auf Kurzstrecken ein Nickerchen zu machen

Liebe Michie, lieber Stephan aus dem Japanisch Kurs, ich freue mich, euch mit meinem letzten Beitrag erheitert zu haben  :-P


Heute Morgen klingelte, nach nur vier Stunden Schlaf mein Wecker um sechs Uhr. Wir hatten uns für heute einiges vorgenommen. Zunächst fuhren wir mit dem JR Bus, der für uns Dank des Railpasses kostenlos ist, zur Kyoto Central Station und von da aus mit dem Zug der JR Nara-Linie nach Uji. Dort wollten wir uns den Byōdō-in (buddhistischer Tempel) ansehen. Nachdem wir aus der Bahnstation kamen, sind wir einmal falsch abgebogen und hatten uns etwas verlaufen. Zum Glück konnten wir eine ältere Dame, die gerade vor ihrem Geschäft sauber machte, nach dem Weg fragen. Sie war absolut süß und bat uns herein, wo sie uns auf einem Zettel aufmalte, wo der Byōdō-in liegt. Mehrfach wollte sie wissen, ob wir verstanden hatten. Hatten wir, denn der Tempel lag genau in ihrer Straße rund zweihundert Meter weiter. Heute Morgen herrschte in Uji das schönste Touri Wetter und scheinbar waren nicht nur die (uns eingeschlossen) unterwegs, sondern auch Massen an Schulklassen. Machte aber fast nichts, denn auf dem Gelände verläuft sich das ein bisschen. Fotos konnten wir genügend machen. Mit und fast ohne Touristen drauf.
















Auch dem kleinen Museum auf dem Gelände statteten wir einen Besuch ab. Leider durfte man hier nicht fotografieren. Gegen Mittag verließen wir den Byōdō-in und Uji, um mit der Bahn zurück in Richtung Kyoto zu fahren, doch wir legten noch einen Zwischenstopp in Inari ein, um uns den Fushimi Inari-Taischa (Schrein) anzusehen und zumindest den Tori Hauptpfad einmal abzulaufen (immerhin 4 Kilometer lang). Gesagt, getan. Am Anfang ist das Gelände noch ganz angenehm zu laufen, doch dann geht es über Treppen und Schrägen Bergauf... YEAH! Was für ein Spaß und Dank des wunderbaren Wetters ein sehr schöner, aber auch schweißtreibender "Spaziergang". Wir haben nur einen Teil der Stufen gezählt. Hochgerechnet auf die ganze Strecke, die wir gelaufen sind, waren es zwischen 1.800 und 2.000 Stufen.

















Als Belohnung gab es hinter her etwas Süßes. Taiyaki, Gebäck in Form eines Fisches. Bei uns gefüllt mit Vanillepudding, mit Sahne obenauf und verziert mit einer (Mini-)Erdbeere, einem Erdbeerpockystick (sowas wie bei uns Mikado, nur mit Erdbeerschoki), Karamelsoße und Puderzucker. 
Hat gut geschmeckt. So gestärkt konnten wir durch die diversen Souveniershops schlendern, ehe es zurück nach Kyoto ins Apartment ging. Der weitere Plan für diesen Abend sieht vor, wirklich mal deutlich vor Mitternacht ins Bett zu kommen. Morgen früh um 6:00 Uhr geht's wieder los. Zur Abwechslung wäre mal etwas ohne mächtig viele Stufen schön ;-)

Alles Liebe,
eure Yane

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    die Fischleckerei sei Euch gegönnt. Vermutlich habt Ihr das im Laufe
    des Tages wieder abgelaufen.
    Und geht heute Abend wirklich mal vooor zwölf ins Bett.

    Liebe Grüße Do. u. Pe.

    AntwortenLöschen