Vorwort:
Liebe Jana, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir freuen
uns, wenn unsere Berichte und Bilder gut ankommen. Bitte grüß Deine Familie und
ganz besonders Anne. Bitte drück die arme Maus von mir und gute Besserung!
Liebe Do., lieber Pe., vielen Dank für die guten Wünsche.
Den Regen schicken wir euch für den Rest der Woche gern nach Deutschland ;-)
Das giebelts doch nicht! – Kinkakuji und andere schöne
Giebel
Gestern Abend, nach unserer kleinen Odyssee, hatten wir es
brav und rechtzeitig ins Bett geschafft. Zum Glück, denn heute Morgen klingelte
der Wecker bereits kurz vor 6:00 Uhr. Bis wir beide startklar waren, war es
kurz vor 8. Zunächst mussten wir, damit wir den richtigen Bus
erwischten, eine viertel Stunde zur Haltestelle laufen, dann knapp 20 Minuten
mit dem Bus fahren und schon waren wir am Kinkakuji, auch bekannt als Goldener
Pavillon. Wir waren recht zeitig da, aber nicht die Ersten.
Bis wir auf das Gelände des Kinkakuji gelassen wurden
dauerte es noch etwas und so vertrieben wir uns die Zeit, uns die Leute
anzusehen. Auch mal ganz schön. Doch noch schöner war der Goldene Pavillon. Als
ich meine Kamera zücken wollte, musste ich entsetzt feststellen, das diese noch
im Apartment lag. Aber Frau Mitreisende ist ein netter Mensch und überlässt mir
die von ihr gemachten Bilder für den Blog und ich durfte mir sogar ihre Kamera
leihen und den ganzen Tag lang selbst Bilder machen.
Auf den Bildern sieht man ganz gut, dass es zwar heute
sonnig, dennoch kühl war. Sogar so kühl, dass Rabans Finger eiskalt und fast
weiß waren.
Damit wir unsere Finger wieder aufwärmen konnten, haben wir uns an einem der Automaten einen heißen Milchtee geholt. Das ist wohl, neben der Essensauswahl etwas, dass wir in Deutschland beide sehr vermissen werden. An jeder Straßenecke Getränkeautomaten und jeder zweite oder dritte mit warmen Getränken.
So aufgewärmt stürmten wir, bevor es zum nächsten
Besichtigungspunkt ging, den nahe am Kinkakuji Gelände gelegenen Souvenirladen.
Ein paar Kleinigkeiten haben es auch in unseren Einkaufskorb geschafft. Unter
anderem auch Socken, ganz besonders viele Exemplare hat Frau Mitreisende
erstanden. Nach genauerer Zählung am Abend hat sie in diesem Urlaub bereits 40, ich
wiederhole: VIERZIG, Paar Socken gekauft. Der Wahnsinn.
Gut bestrumpft spazierten wir zum Ninnaji. Eine sehr große,
sehr schöne Tempelanlage. Zur Kischblüte ist das Gelände noch beeindruckender.
Doch auch ohne die Millionen Kirschblüten zeigte sich Ninnaji Dank Sonnenschein
von der besten Seite.
Als wir das gesamte Gelände durchlaufen hatten, gönnten wir
uns eine Mittagspause. Leider hat das mit dem Fotografieren nicht so geklappt.
Geschmeckt hat’s trotzdem
:-D
Gut gelaunt schlenderten wir zum nächsten Tempelgelände.
Myoshinji und seine Nebentempel standen als letztes auf der Tagesordnung.
Allein der Weg dorthin war einige Bilder wert.
Insgesamt waren wir heute gut 9 Stunden unterwegs und haben zu
Fuß ca. 12 Kilometer
zurück gelegt. Gar keine so schlechte Leistung :-D
Nach einer heißen Dusche und einem O-Bento
aus unserem Lieblingsbentoladen im Bahnhof, ist es jetzt
schon wieder Zeit fürs Bett. Morgen klingelt der Wecker wieder kurz vor 6:00
Uhr und es gibt noch viel zu besichtigen!
Alles Liebe,
eure Yane
Hallo, Starfotographen,
AntwortenLöschendas sind wahnsinnsschöne Bilder von Giebeln und deren Details.
Bei der Menge müßt Ihr bzw. Raban ja Linsenaugen bekommen haben.
Blieb noch Zeit zum normalen betrachten? Hoffentlich.
Übrigens, die Luftsprünge sind im richtigen Augenblick aufgenommen.
Nicht wie Do. in Potsdam, die knipste da immer ein µ zu spät.
Liebe Grüße von uns