Zuerst und überhaupt: VIELEN DANK für die lieben Kommentare!
Mama und Babba, ich hab euch lieb und halte euch auf dem Laufenden :-)
Liebe Usagi-san, in meinen Gedanken bist Du auch bei mir. Glaube mir, Du würdest Dich hier Pudelwohl fühlen :-D
Und jetzt, sehr geehrte Leser und Leserinnen unser Tag in Nagoya:
Nach einer eher kurzen und wenig erholsamen Nacht (Danke an
die lieben Hotelzimmernachbarn, die bis halb zwei Uhr morgens das gesamte
Stockwerk unterhalten haben), klingelte der Wecker für uns heute Morgen 7:00
Uhr. Aber wir sind tapfer und ohne Murren aufgestanden, obwohl der Blick aus
dem Fenster nicht Sonnenschein, sondern Nieselregen zeigte. Zum Frühstück gab’s
Onigiri, was ganz schnelles, weil wir unseren Zug nach Nagoya erwischen
wollten. Plätze konnten wir leider kurz vor der Abfahrt nicht mehr reservieren,
die Wagen mit Reservierung waren bereits komplett ausgebucht. Dennoch haben wir
ohne große Probleme in einem der Wagen ohne Reservierungen zwei Plätze nebeneinander
bekommen. Während Raban im Zug ihr eigenes Reisetagebuch schrieb, habe ich die
Fahrtzeit genutzt und einen Teil des entgangenen Schlafes nachgeholt.
In Nagoya stellte sich meine Mitreisende als exzellente
Fährtensucherin heraus. Was mich, um ganz ehrlich zu sein, sehr wundert und irritiert.
DENN: wenn man Frau Mitreisende in einem kleinen Dorf in Deutschland bittet,
von der Bushaltestelle aus bis zum Ferienhaus zu laufen, wird man scheel von
der Seite her angesehen und gebeten, sie doch abzuholen, weil sie den Weg
angeblich nicht kennt. Den Weg ist sie aber zuvor schon mindestens fünf Mal
gegangen. Und nun, hier, mitten in Japan, ohne irgendwelche Sprachkenntnisse zu
haben oder jemals hier gewesen zu sein … na ihr wisst schon worauf ich hinaus
will. Frau Mitreisende hat also den Weg gefunden, zielsicher, ohne sich zu
verlaufen oder uns in die Irre zu führen. Der Wahnsinn :-D
Zunächst sind wir vom Hauptbahnhof Nagoya mit der U-Bahn ein
paar Stationen gefahren, um uns die Kirschblüten an der Yamazahikawa Riverside
anzusehen.
Nachdem wir vorerst ausreichend Fotos geschossen und die
Kirschblüten bewundert hatten, haben wir uns auf die Stufen gesetzt und unsere,
im Nagoya Hauptbahnhof gekauften, O-Bento gegessen.
Frisch gestärkt ging es dann weiter auf Kirschblütenjagd.
Ehe wir uns dann erneut mit der U-Bahn aufmachten, um uns
das Nagoya Castle anzusehen, stolperten wir zufällig hier rüber:
Ein Bild ganz besonders für Lisa Marie vom Japanisch Kurs :-D
Letztendlich haben wir es bis zum Nogoya Castle geschafft.
Damit wir unseren Zug nach Hause noch erwischen und nicht zu
spät zurück in Tokyo sind, mussten wir uns ziemlich sputen. Etwas mehr als eine
halbe Stunde sind wir im Eiltempo vom Nagoya Castle zum Bahnhof gelaufen. Wir
haben unseren Zug noch bekommen, obwohl wir uns am Bahnhof nochmals mit O-Bento
eingedeckt haben. Eigentlich wollten wir die auf der Heimreise im Shinkansen
gemütlich essen. Aber der Zug war so voll und wir durch die Rennerei so kaputt,
dass wir das Essen auf später im Hotelzimmer verschoben haben. Wir hatten dabei
noch Glück rechtzeitig am Bahnsteig zu sein und Sitzplätze zu erwischen :-)
Während wir in Nagoya von Nieselregen / Regen verschont
waren, hat es wohl in Tokyo den ganzen Tag leicht geregnet. Der Nieselregen von
heute Morgen begrüßte uns dann auch gleich in Tokyo wieder. Aber die fünf Minuten von der Meguro
Haltestelle bis ins Hotel haben wir gut verkraftet. Nachdem wir im Laden
gegenüber unsere Vorräte aufgestockt hatten, ging es zurück in unser
Minizimmer, um unser wohlverdientes Abendessen zu verspeisen.
Frau Mitreisende sitzt jetzt mit einem kühlen Bier in der
heißen Wanne und lässt schön grüßen.
Auch von mir liebe Grüße an alle Leser!
Eure Yane
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