1. Kommentarbeantwortung:
Liebe Do., lieber Pe. Vielen Dank für euren Kommentar.
Leider liegt ihr auch dieses Mal nicht richtig. Eine Kochschürze ist es nicht.
Weitere Einschätzungen sind willkommen.
2. Zeit für den Umzug – Sayonara Tokyo, Konnichiwa Kyoto
Hinweis in eigener Sache:
Vor einer Woche begannen unser Abenteuer und mein tägliches Bloggen
über unsere Erlebnisse. Ich muss sagen, es macht Spaß und hilft uns, den Tag
Revue passieren zu lassen. Aber jeden Tag zu bloggen, ist gar nicht so leicht und teilweise
anstrengend. Im Schnitt verbringe ich jeden Abend mindesten 2 bis 3 Stunden
damit, die Bilder auszuwählen und den Text zu schreiben. Um so schöner ist es,
wenn man ein Feedback bekommt. Sei es in Form von Kommentaren oder Likes auf facebook
und twitter. Zum ersten Mal ist mein Blog in der vergangenen Woche an einem Tag
über einhundert Mal aufgerufen und gelesen worden. Dafür euch Allen vielen
Dank!
Ich bemühe mich, euch auch in den kommenden Tagen weiter mit
interessanten Einträgen und Bildern zu versorgen. Deshalb geht es jetzt gleich
mit dem Tagesbericht weiter.
Anmerkung der Redaktion: Bilder hauptsächlich gesponsert von
Raban ©
Wie gestern bereits geschrieben, stand heute unser Umzug
nach Kyoto auf dem Programm. Das Kofferpacken war gestern ein echter Kraftakt.
Aber so konnten wir heute entspannt in den Tag starten. Das hielt allerdings
nicht sehr lang an, denn unser Gepäck war ganz schön schwer und viel.
Das alles mussten wir vom Hotel zur Meguro Station
schleppen. Von da aus mit der Yamanote zur Tokyo Station, quer durch den
Bahnhof zum Shinkansen, vorher noch Kaffee und O-Bento kaufen, ehe es mit dem
Zug nach Kyoto ging.
In Kyoto irrten wir kurz im Bahnhof herum, bis der richtige Ausgang gefunden war. Bilder zum Kyotoer Bahnhof folgen. Der ist nämlich und überhaupt total toll und schick, es sei denn man schleppt 50 Kilo Gepäck mit sich herum. Dann ist aber kaum etwas toll ;-)
Nachdem wir die richtige Richtung eingeschlagen hatten, galt
es am Taxistand in einer sehr langen Schlange zu warten, bis wir an der Reihe
waren. Genau wie vor 5 Jahren, sind wir an einen älteren Taxifahrer geraten.
Geschätzt war der gute Mann Mitte bis Ende 70! Unser Gepäck haben wir selbst in
den Kofferraum gewuchtet. Mit unserer aufgeschrieben Adresse konnte er ebenso wenig
etwas anfangen, wie der Taxifahrer vor 5 Jahren. Nach einem Telefonat mit der
Apartmentvermietung war die Sache jedoch klar. Nur knapp 10 Minuten Fahrt später
waren wir in meinem alten Viertel.
Zurück zu Hause, so zu sagen. Das Apartmenthaus ist komplett umgebaut worden,
aber es ist wieder zu erkennen. Vor lauter Aufregung und weil es der Taxifahrer
irgendwie eilig hatte, uns los zu werden, haben wir unsere Schirme im
Kofferraum liegen lassen :’-( Doch viel Zeit die verloren gegangenen Schirme zu
betrauern blieb uns nicht, denn es galt für die Apartmentübernahme einigen
Papierkram zu erledigen und das Apartment zu beziehen.
Danach haben wir unsere Koffer ausgepackt. Endlich Platz!
Nun musste nur noch der Kühlschrank aufgefüllt werden, also ging es zum
Einkaufen. Einzig den Family Markt an der Ecke, weiter die Straße runter, gibt
es nicht mehr, da ist jetzt ein Waschsalon. Aber alles andere ist noch da, so
wie ich es in Erinnerung habe. Es war wirklich wie nach Hause kommen. Dem
entsprechend haben wir die wichtigen Läden gleich der Reihe nach abgeklappert:
Daiso (100 Yen Shop), Fresco (Supermarkt), 7Eleven (Combini – hat eine sehr
gute Auswahl an kalten und warmen Getränken). Schwer bepackt ging es zurück in’s
Apartment.Das hier ist in etwa 1/4 von dem was wir gekauft haben:
Das hier ist nur Raban’s Essen für heute Abend:
Und das ist meines:
Irgendwie ungerecht, oder?
;-)
Morgen wollen wir alles an Sehenswürdigkeiten abklappern,
was es in der Nähe ist. Das heißt, wir wollen viel, sehr viel laufen. Die
Blasen an meinem Fuß (wirklich nur an einem Fuß, dafür aber gleich zwei) sind
entzückt und klatschen schon jetzt Beifall.
Alles Liebe,
eure Yane
Liebe Yane,
AntwortenLöschennicht jammern. Dein Essen sieht nur so aus, weil du alles in einer Schüssel hast. Rabans Schleckereien waren ja noch auf die einzelnen Packungen verteilt:-). War natürlich nur ein Spaß.
Es freut uns sehen, dass euch das Apartment in Kyoto mehr Platz bietet als in Tokyo. Wir senden euch imaginären Balsam für die Füße und wünschen viel Spaß in deinem japanischen Zuhause. Liebe Grüße Jana