Vorwort:
Liebe Do, lieber Pe, keine
Angst, Linsenaugen haben wir nicht. Wir haben immer brav abwechselnd
fotografiert. Die Luftsprungbilder waren auch gar nicht so einfach zu machen.
Wir haben mehrere Anläufe gebraucht, damit halbwegs gute Bilder heraus kommen :-D
Eine Tour durch halb Higashiyama
Die letzten Nächte waren
doch relativ lang für uns, so dass wir tatsächlich rechtzeitig aus den Federn
kommen und pünktlich unsere Tour starten können. Gut so. Denn auch wenn der
Plan heute nur drei Stationen, in gar nicht all zu weiter Entfernung vom
Apartment, als auch relativ nah bei einander, zur Besichtigung anzeigte, war
uns bewusst, dass wir den ganzen Tag unterwegs sein würden. Zunächst in den
Citybus springen und zum Ginkaku-ii fahren. Eine leichte Übung, sogar mit
Sitzplätzen im Bus. Der Ginkaku-ji ist der Silberne Pavillon und so zu sagen der
kleine Bruder vom Goldenen Pavillon. Wobei mir persönlich der Silberne Pavillon
und das zugehörige Parkgelände besser gefällt.
Trotz Sonnenschein und angenehmer
Temperaturen hielten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Überlaufen war der
Ginkaku-ji am frühen Vormittag keinesfalls. Erst später kamen mehr
Besucher, was uns nicht weiter störte. Dank der wenigen Touristen hatte man
ausreichend Zeit, zu fotografieren, sich umzusehen und Yen Stücke in den
kleinen Teich zu werfen. Wenn man Geldstücke wirft, sollen sich ja Wünsche
erfüllen, so ganz im Allgemeinen. Frau Mitreisende sponserte mir 1 Yen, den ich
warf, ohne an etwas zu denken oder mir zu wünschen. Das Resultat:
Der Yen schwamm auf dem
Wasser (und tut es vielleicht immer noch) ohne unter zu gehen. Bin gespannt, ob
das etwas zu bedeuten hat ;-D
Nachdem wir Ginkaku-ji und
den kleinen Park besichtigt hatten, spazierten wir in aller Ruhe Richtung
Philosophenweg, gönnten uns aber unterwegs ein Mittagessen,
ehe wir den den Philosophenweg betraten. Da wir diesen bereits abgelaufen waren, ging es leidlich schneller
voran. Nur hier und da mussten wir Fotos machen… von Fischen:
Am Ende des Weges angekommen, besichtigten wir schnurstracks Nanzen-Ji und alles was sich drum herum so zeigt.
Das leicht bewaldete Gelände
bot Schatten und etwas Abkühlung, was uns sehr willkommen war. Erst als wir
zurück, in Richtung Hauptstraße, gingen wurde uns bewusst, wie warm es wirklich
war. Dennoch mussten wir ein ganzes Stück bis zu einer, für uns passenden,
Bushaltestelle laufen. Denn wir wollten noch zum Sanjūsangen-dō, einem buddhistischen Tempel. Der Bus war voll und wurde
im Laufe der Fahrt, an jeder Station voller, so dass wir sehr glücklich waren,
beim Sanjūsangen-dō aussteigen zu können. Allerdings dauerte es etwas, sich von
der Mitte des Busses aus, bis nach vorn zum Fahrer durch zu schlagen.
Aber egal, wir waren am Ziel. Leider darf man in der großen Halle nicht
fotografieren, deshalb gibt es hier einen Link zu ein paar Bildern aus der
Halle – beeindruckend: Sanjūsangen-dō.
Auch
das Außengelände lädt zum Verweilen ein, selbst wenn es nicht mit den üblichen
Parks mithalten kann.
Am
Ende unserer Ausfluges blieb noch eine weitere Busfahrt, zurück bis zum Apartment.
Diese war etwas länger, weil wir die große Runde fahren mussten. Das bedeutete
über eine Stunde Bus fahren. Zu Hause angekommen, leerten wir unsere Rucksäcke
und machten uns erneut auf den Weg, um einzukaufen. Wir haben heute sogar etwas
selbst gekocht! Pilze und die vorgefertigten Gyoza in die Pfanne geschmissen.
Dazu gab es gekauftes Sushi, Tempura und eingelegtes Gemüse.
Wir
sind satt, müde und haben einen leichten Sonnenbrand. Alles in Allem, wie auch
die ganzen letzten Tage (also wie es den gesamten Urlaub war), ein schöner, ein
guter Tag.
An dieser Stelle möchte ich mich,
weil ich gerade so in Cocktaillaune bin (ja, ich habe gerade zwei Cocktails
intus), bei allen fleißigen Lesern, Kommentatoren und ganz besonders bei
Raban, meiner Frau Mitreisenden, für eine sehr schöne Zeit bedanken. Ich hab
Pipi in den Augen, weil ich so gerührt und gar nicht geschüttelt bin und ich
hab Pipi in den Augen, weil sich unsere Reise dem Ende neigt. Vor uns liegen
noch zwei Tage in Kyoto und ein halber in Tokyo, wenn alles gut geht. Und dann
… dann geht’s in den Flieger nach Hause und die halbe Welt liegt zwischen hier
und da… man reiche mir ein Taschentuch
:’)
Bis morgen ihr Lieben!
Eure Yane
Liebe Cocktailtrinker,
AntwortenLöschenlecker Essen wird uns hier immer bildhaft vorgesetzt.
Sehr appetitlich.
Wir freuen uns mit Euch, dass Ihr so viel Spaß hattet und wünschen für die
letzten Tage noch ganz viel Endeckerlust.
Karten und Päckchen sind angekommen. Danke dafür.
Liebe Grüße Do. u. Pe.