Donnerstag, 9. April 2015

Der Kaiser lud zum Tee, aber wir hatten keine Zeit ... oder so ;-)



Zu Allererst:



Vielen lieben Dank für die vielen Glückwünsche und lieben Kommentare! Danke, Mama & Babba, Jana, Regina & Franz, Leni-Kind, Neli (Sakura), Denise, Anne Kaffekanne, Christian S. aus Mainz, Christian und Stephan vom Japanischkurs, René aus E., Conny und Stephan, Maggie und Steve, Andrea – meine Teilzeit Mittagsgassi-Partnerin, Yvonne & Nico, Kai, Günni, Ralf U., Kritze und Allen die noch an mich gedacht haben!  Danke!!!  :-D






Der 09.04.2015 und Worten und Bildern:



Nachdem wir letzte Nacht eine Methode gefunden haben, unser Zimmer zumindest etwas herunter zu kühlen (man nehme mehrere Becher mit Eiswürfel und stelle diese an strategisch günstigen Punkten im Zimmer auf), haben wir relativ gut geschlafen. Nur ein wenig kurz war die Nacht dann doch. 6:30 Uhr klingelte der Wecker, denn unser Programm sah für den heutigen Tag wesentlich mehr Sehenswürdigkeiten vor, die wir besichtigen wollten. Der Wetterbericht versprach für heute zwar keine zweistelligen Temperaturen, aber durchaus Sonne. Genau so war es auch. Bereits beim Aufstehen eröffnete der Blick aus dem Fenster strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Gut gelaunt und (noch) mit viel Elan, haben wir uns auf den Weg zur Tokyo Central Station gemacht. Der Zug war voll, aber dennoch erträglich. Leider haben wir zunächst den falschen Ausgang am Bahnhof erwischt. Die Aufgabe war dann eigentlich ganz einfach, immer geradeaus, einmal durch den Bahnhof auf die andere Seite zu gelangen. So einfach war es dann doch nicht, weil geradeaus eben nicht immer einfach geradeaus ist. Zumindest nicht bei den Ausgängen von Bahnhöfen hier. Ich will auch nicht jammern, wir haben schließlich doch relativ schnell den gesuchten Ausgang gefunden und uns auf den Weg zum Kaiserpalast begeben. Bei so schönem Wetter ist es kein Wunder, wenn sich da viele Touris rumtreiben.






Nachdem wir genügend Bilder gemacht und ausreichend Leute beobachtet hatten, sind wir gemütlich nach Ginza spaziert. Wir hatten wieder Glück und konnten noch einige schöne Sakura-Bilder schießen.










Ein paar Schritte weiter konnten wir feststellen, dass es den Namen HARTMANN wirklich überall gibt! Eines Tages reißen wir die Weltherrschaft an uns!  ;-D








Auf unserem vermeintlichen Rückweg zur Tokyo Central Station wollten wir einen anderen Weg gehen, um mehr von der Stadt zu sehen. Die vermeintlich einfache Aufgabe lautete: Einfach geradeaus gehen und einmal rechts abbiegen… wir haben uns verlaufen… mächtig verlaufen… furchtbar mächtig schlimm … nein, nicht ganz so schlimm, aber doch erheblich, so dass wir auf eine Metro Station ausweichen mussten. Von dort konnten wir aber nur mit einer Linie fahren, für die unsere Railpässe nicht gelten. Wir zwei standen erstmal vor dem Ticketautomaten und haben verwirrt auf den Plan gesehen, auf dem zu lesen ist, wie viel man für eine Fahrt bis zur Wunschstation zahlen muss. Wir sahen wohl reichlich verwirrt aus, denn eine junge Japanerin sprach uns auf Englisch an und fragte uns, ob sie uns helfen kann. Sie konnte! Miri, so heißt unsere Retterin, hat uns dann bis zur nächsten Metro Station gelotst, von der wir viel einfacher aus zu unserem nächsten Ziel gelangen konnten, ohne nochmals umsteigen zu müssen. Das hier ist sie, unsere Retterin, Miri:




Miri, if you ever find this blog and read this: THANK YOU very much!!!



Nach unserem eher unfreiwilligen sehr langen Spaziergang durch Ginza, der netten Begegnung mit Miri und einer kurzen Metrofahrt, erreichten wir Asakusa. Über die Nakamise-Dori (Einkaufsstraße), von der wir aus den ein oder anderen Blick auf den Tokyo Sky Tree erhaschen konnten, gelangten wir schließlich zum Senso-Ji.










Doch noch waren wir nicht fertig mit unserem Programm. Zumindest der Seingaku-Ji stand noch auf unserem Programm. Die 47 Ronin werden dem ein oder anderen vielleicht etwas sagen. Sehr interessant und heroisch. Wer nichts damit anfangen kann und wissen will, um was es geht, guckt hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Sengaku-ji









Kurz nach 18 Uhr beschlossen wir, uns auf dem Heimweg zu machen. Ein weiteres Mal galt es, den richtigen Bahnhof zu finden. Wieder ganz einfach, die Hauptstraße entlang geradeaus… nein, wir haben uns dieses Mal nicht verlaufen. Dafür konnten wir vor der Shinagawa Station noch einige interessante Bilder machen.









Bereits hier sieht man ganz gut, wie viele Menschen in und aus der Station heraus strömen. In der Station wurde uns das ganze Ausmaß bewusst. Das dritte Bild zeigt den Bahnsteig von dem unser Zug fuhr.






Wir entschieden uns dann, einfach noch ein paar der Läden in der Station anzusehen und uns nicht in einen der übervollen Züge zu quetschen, auch wenn wir nur 3 Stationen fahren mussten. Eine gute viertel Stunde später war es dann auch ganz entspannt und nicht einmal mehr annähernd so voll.



Zurück im Hotel mussten wir feststellen, dass wir beide Sonnenbrand haben. Frau Mitreisende erheblich mehr als ich. Raban’s Gesicht sieht gerade wie eine Signalboje aus – FEUERROT! Und das ist keine Übertreibung. Hat auch seine gute Seite, so finde ich sie morgen auf jeden Fall ganz leicht wieder, sollte ich sie aus den Augen verlieren und heute Nacht brauchen wir kein Nachtlicht, ihr Gesicht leuchtet genügend   :’D



Und weil ihr Gesicht so toll leuchtet, darf ich es nicht zeigen, sondern zeige euch das hier:





Das ist ihr Geburtstagsgeschenk für mich. Ideen, was das sein könnte? Die Auflösung gibt es an einem anderen Tag!


Alles Liebe,
eure Yane















4 Kommentare:

  1. Hallo, liebes Geburtstagskind und Raban,
    der Tag war ja ganz schön ausgefüllt und aufregend. Schade, dass Du unseren Geburtstagskommentar nicht bekommen
    hast. Dafür haben wir ja nun soeben telefoniert.
    Wir wünschen Euch noch einen schönen Tag in Tokyo und pflegt den Sonnenbrand.
    Die Auflösung von Rabans Geschenk wird mit Spannung erwartet. Ich konnte es nicht erraten.(Jap. Hosenanzug?)

    Viele liebe Grüße von Do. und Pe.

    AntwortenLöschen
  2. Wenn ihr ausgerechnet heute keine Zeit zum Tee bei Akihito hattet, sagt ihm doch einfach er kann ja auch zu uns zum Kaffee
    kommen, wenn er das nächste mal in Wandersleben ist. Er soll aber vorher anrufen, daß wir auch zu Hause sind...
    Nochmal Tanjoubi omedetou gozaimasu...

    AntwortenLöschen
  3. OMEDETOU GOZAIMASU, YANE SAN! Alles Gute, Gesundheit, tonnenweise Glück,dass ein paar heimliche Wünsche in Erfüllung gehen...:-)) Das wünsche ich dir. Viele Grüße auch von Andy-chan (Hab ihn heute getroffen). Wollte einer Brieftaube dein Geschenk anvertrauen...Beim Zielort hat sie mir quasi 'nen Vogel gezeigt...Musst du noch warten. Ansonsten weiß ich jetzt wie sich ein Schneemann fühlt....Bei Anblick der herrlichen Fotos bin ich hingeschmolzen....VG an Raban und grüßt mir bitte die kaiserliche Katze. VLG vom Usagi.

    AntwortenLöschen
  4. Hallo liebes Burzelkind,

    na ordentlich gefeiert? Wie ich Euch beide kenne, ganz bestimmt ;-)
    Zu Deinem Geburtstagsgeschenk... ich tippe auf einen Rucksack.

    Schön, dass Ihr viel Spaß habt - natürlich mit passendem Wetter dazu.

    Viel Spaß noch beim Entdecken.

    Bis bald & liebe Grüße an Raban

    Camy

    AntwortenLöschen