Freitag, 10. April 2015

Auf und über den Straßen Tokyos



Vorwort: Nochmals vielen Dank an alle Gratulanten! Danke, Usagi-san und Andy-chan, Camy – mein Plotbunny, liebe Schreckies – ihr Klassiker aus Weimar, Matthias und Nadja und natürlich meinen Kuss-inchen aus Erfurt, Oli und Carmen, Yuki, Michie! Liebe Mama, lieber Babba, nochmals vielen Dank für alle Grüße und Kommentare – domo arigatou gozaimashita! Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen und wenn es so sein sollte, dann ist das keine böse Absicht, sondern einfach das Alter  ;-D



Zu den gestrigen Kommentaren:

  1. Ja, Babba, der Akihito weiß Bescheid. Sein Sekretär informiert Dich rechtzeitig per Mail, wann der Besuch zum Tee ansteht und kurz vorher ruft er an  ;-)
  2. Nein, Mama, kein japanischer Hosenanzug – aber nette Idee :-)
  3. Nein, Camy, kein Rucksack. Obwohl die Idee nicht schlecht ist.





Vorerst letzter Tag in Tokyo – 10.04.2015:



Obwohl die Nacht wieder sehr kurz war, ging es heute Morgen, nach kaum 5 Stunden Schlaf, auf zu unserer vorerst letzten Etappe in Tokyo. Ein gutes hatte die Nachtruhe zumindest, unser Sonnenbrand ist zwar noch da, aber etwas besser, so dass Frau Mitreisende auch wieder auf die Straße darf, ohne für eine rote Ampel gehalten zu werden. Nachdem wir uns im Laden gegenüber mit Getränken eingedeckt hatten, ging es nach Shibuya zur berühmten Hachiko Statue und dem weltberühmten, oft so chaotisch wirkenden, Fußgängerübergang. Wir waren um etwa 9:30 Uhr dort und von dem, in der Rushhour herrschenden, Gewimmel war nichts zu sehen. Alles ganz entspannt. Von unserem Beobachtungsposten im zweiten Stock des Shibuya Starbucks aus, konnte man die Kreuzung ganz gut überblicken, lediglich der kleine rechte Fußgängerüberweg war nicht mit auf die Bilder zu bekommen.

















Um noch einen besseren Blick auf Tokyo werfen zu können, hat es uns ins Shibuya Hikarie verschlagen. Ein sehr schönes Hochhaus in der Nähe der Hachiko Statue und berühmten Chaos-Kreuzung. Dort gibt es im 11. Stock eine Sky Lobby.














Als wir genug gesehen und fotografiert hatten, hat es uns in die 5. Etage des Gebäudes gezogen. Eigentlich nur, damit wir uns die Näschen pudern können. Aber verdammt, das Shibuya Hikarie ist ein sehr schöner Einkaufstempel und der 5. Stock wartet mit so vielen, so schönen, so tollen, großartigen, nützlichen, unnützen und doch begehrenswerten Dingen auf, die man kaufen kann… wenn man denn genügend Geld hat UND genügend Platz im Koffer, um auch alles unter zu bekommen, was man so erwirbt. Frau Mitreisende und ich sind nach nur 5 ½ Tagen der Meinung, dass wir uns ein Containerschiff chartern müssen, damit alles untergebracht wird, was wir mit nach Hause nehmen wollen. Wir ignorieren ganz einfach die Tatsache, dass uns sicherlich auch irgendwann das Geld ausgehen wird ;-)

Wie dem auch sei, nach dem wir uns genügend im Shoppingtempel umgesehen hatten, ging es für uns nach Kagurazaka, einem alten Geishaviertel. Da es kalt war, haben wir uns am dortigen Bahnhof erstmal an einem der Automaten mit etwas Warmen eingedeckt. In Japan gibt es Getränkeautomaten an fast jeder Ecke und meistens sind es gleich zwei oder drei. Einige dieser Automaten bieten nicht nur Kaltgetränke, sondern auch warme, wie Kaffee oder Tee in den unterschiedlichsten Variationen an. Blau unterlegte Preise bedeuten, dass Getränk ist kalt, rot unterlegte Preise, das Getränk ist warm/heiß. Eine sehr gute Erfindung und hoffentlich auch bald bei uns zu haben. Neuester Renner (also in Japan nicht ganz so neu, aber bei uns beiden schon) ist die warme Corn Soup – Maissuppe! Ja, Maissuppe aus der Dose. Warm, cremig mit Maiskörnern und wirklich (also echt jetzt) lecker!













So aufgewärmt, denn es waren heute nur 5°C, kühler Wind und keine Sonne, spazierten wir durch das Viertel. Auch das ist Tokyo:

















Kleine Straßen, Gassen und versteckte Ecken, deren Schönheit man erst auf den zweiten Blick mitbekommt. Leider war für heute Nachmittag Regen angesagt, so dass wir uns beeilten, zu unserem letzten Programmpunkt für diesen Tag zu kommen. Mit der Bahn ging es nach Ueno und von dort aus nach Yanaka, ebenfalls ein altes Viertel Tokyos.





















Auf unserem Weg durch das Viertel gab es viel zu sehen. Alle Eindrücke, die man hat, lassen sich leider nur schwer in Bildern festhalten. Vielleicht ist es auch schwer zu verstehen, was faszinierend an diesen Straßen ist. Für mich haben diese Straßen einfach Charme und sind faszinierend. Es gibt so viel zu entdecken und so wenig Zeit, alles zu erkunden…

Mit ein wenig Wehmut ging es zurück ins Hotel. Da es zu regnen begann, war das eine gute Entscheidung. Ein weiterer Vorteil an der relativ frühen Rückkehr ins Hotel: der Zug war nicht voll und wir bekamen Sitzplätze. Unsere Füße waren dankbar und die Blasen an den Füßen auch.



Zurück im Hotelzimmer erwartete uns eine Überraschung. Es ist kühl im Zimmer! Absolut angenehm! So ließen sich unsere Sachen auch gleich leichter packen. Na gut, nicht so leicht. Irgendwie ist mein Koffer schon jetzt so voll, dass sich Raban im Hotelflur, weil im Zimmer ist kein Platz und so, darauf setzen musste, damit ich den schließen kann.








Ich habe keine Ahnung, woran das wohl liegt. Wie war doch gleich die Nummer vom Frachtschiffhafen?




Morgen früh geht’s mit allem Gepäck zum Bahnhof und auf nach Kyoto in unser eigenes kleines Apartment! Ich freue mich auf Kyoto, werde Tokyo aber sicherlich vermissen.




Liebe Grüße,


eure Yane


1 Kommentar:

  1. He, wir glauben Rabans Geburtstagsgeschenk ist eine Kochschürze.
    Bei genauerer Betrachtung sind uns die Essstäbchen aufgefallen.

    Liebe Grüße, Do. und Pe.

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