Der erste und längere der beiden Flüge zurück nach Deutschland war doch tatsächlich noch der angenehmere, wenn er auch 11 Stunden dauerte. Während Raban auf dem Fensterplatz saß, hatte ich den Mittelplatz und auf dem Gangplatz saß ein netter Japaner. Wenn eine von uns beiden Mal aufstehen musste, stand er sehr hilfsbereit und lächelnd auf, egal in welcher Situation. Auf einem 11 Stunden Flug kann das, trotz ein oder anderem Nickerchen, schon häufiger vorkommen. Wir schafften es zumindest ein wenig zu schlafen. Raban am Meisten, sogar einige Stunden lang. Dennoch kamen wir reichlich übermüdet in Doha an. Wir hatten nur 1,5 Stunden Aufenthalt und mussten uns ganz schön sputen, um unseren Cocosdrink zu bekommen. In dem Laden war allerdings so viel los, dass ich eine viertel Stunde anstand, um die 4 Dosen zu bezahlen. Irgendwie waren die auch nicht von der schnellen Truppe an der Kasse. Aber wir schafften es, unsere Drinks zu bekommen, jeder zwei, diese in Windeseile zu trinken und rechtzeitig zum Boarding zu kommen. In der zweiten Maschine hatten wir die gleiche Sitzaufteilung, nur dass dieses Mal eine chinesische Frau auf dem Gangplatz saß. Sie wirkte von Anfang an eher genervt. Aber auch auf einem 6 Stunden Flug muss man mal aufstehen. So lange wie möglich versuchte ich, still zu sitzen, doch meine Beine kribbelten vor lauter Übermüdung und auf die Toilette musste ich auch irgendwann. Leider hatten unsere Vordermänner bereits ihre Sitzlehnen weit zurück gestellt und die nette chinesische Sitznachbarin hielt es auch nicht für möglich, aufzustehen, um uns raus zu lassen, sie drehte sich nur zur Seite, ihre Füße zum Gang hin, was es uns extrem schwer machte von unseren Sitzen aufzustehen und auch wieder auf diese zurück zu gelangen.
Einzig gut war der Ausblick, den wir zu Beginn des Fluges hatten:
Irgendwie schaffte Raban es, auch auf diesem Flug hauptsächlich zu schlafen, während ich mich durch jede Stunde quälte und versuchte, meine Beine und Füße zu beruhigen, denn die Unruhe und das Kribbeln wurde immer schlimmer. Das ist der einzige Punkt, der mich an diesen Flügen gestört hat. Ansonsten waren Start und Landung wirklich in Ordnung und ich hatte nicht mit Flugkrankheit zu kämpfen.
In Frankfurt angekommen, beschlossen wir uns zunächst kurz frisch zu machen, ehe wir unsere Koffer abholten. Die erste Kabine, die ich auf der Toilette betrat, verließ ich rückwärts wieder. In den Flughäfen in Narita, in Doha und in Tokyo schafften es die Betreiber, die Toiletten wirklich sauber und ordentlich zu halten. Ich erwarte keine Hightech Toiletten, so wie es sie sehr oft in Japan gibt, aber eine ordentliche und saubere Toilette ist doch nicht zu viel verlangt... in Frankfurt offensichtlich schon.
Etwas später, nachdem ich mich vom ersten Schreck erholt hatte, holten wir unsere Koffer ab, meldeten uns kurz bei unseren Familien zurück und machten uns dann auf zum Zoll. Dort begab ich mich dann zum Zollausgang, wo man Waren anmelden muss. Schließlich wollte ich wissen, ob ich irgendwas mit dem Zettel in meinem Pass machen muss. Zöllner angesprochen, ihm den Zettel gezeigt und gesagt, warum der Zettel da drin ist, mit der Frage, ob ich da irgendwas machen muss. Der Zöllner guckt mich an, "Und was sagt der Zettel aus?" Hatte ich ihm das nicht eben schon gesagt? Also hab ich nochmal gesagt, dass da steht, dass ich den Koffer in Tokyo steuerfrei für XY Yen gekauft habe. Daraufhin Herr Zöllner, "Keine Ahnung, so einen Zettel habe ich noch nie gesehen. Haben Sie denn noch andere Sachen gekauft?" Hatte ich und das sagte ich auch, aber auch, dass alles zusammen nicht die rund 400 EUR Freigrenze überschreitet. Er nickt verständnisvoll und erklärt, "Ja dann ist alles in Ordnung und Sie müssen nichts weiter machen." Und das wars. Also wenn der Zoll sich nicht mit solchen Scheinen auskennt, wer dann?
Wie dem auch sei, erleichtert machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Eine Kleinigkeit zu Essen und Getränke wären ganz gut. Aber weder Getränketechnisch noch Essenstechnisch sprach uns irgendetwas an. Wir quälten uns dann Cola und ich noch ein Brötchen rein. Im Zug mussten wir uns dann erstmal ein passenden Platz für uns und unsere Koffer zuchen. Gar kein so einfaches Unterfangen. Laut Aussage des Zugbegleiters ist das Reisen mit großem Gepäck mit der Deutschen Bahn gar nicht geplant! Ach neee! Und das am Frankfurter Flughafen, wo massenhaft Menschen mit großem Gepäck ankommen und abfahren. Manchmal zweifelt man schon am Verstand des ein oder anderen Mitmenschen.
Nach gut 2,5 Stunden Zugfahrt kamen wir zu Hause an. Frau Mitreisende musste noch weiter fahren und war erst Stunden später an ihrem Zielort. Ich wurde von einer Freundin am Bahnhof in Empfang genommen - Danke Camy! Die Gute brachte mich nach Hause und schaffte es auch, mit etwas Geduld, meinen Koffer zu öffnen. Nochmal Danke! :-D
Zu Hause erwartete mich auch eine kleine Überraschung. Meine Mum war am Vormmittag da gewesen und hatte für mich etwas Obst, Brot, Butter, Wurst, Käse und meine Lieblingssüßigkeit (Amarettini) bereit gestellt und dazu noch einen Strauß Blumen aus unserem Garten - VIELEN DANK!
Nachdem der Koffer leidlich ausgeräumt war, gönnte ich mir noch eine Dusche, aß etwas Obst und verschwand um 21:15 Uhr ins Bett, da mein Kreislauf sich langsam aber sicher verabschiedete. Ich schlief fast 11 Stunden durch, quälte mich dann aus dem Bett, um die ersten Maschinen Wäsche anzusetzen und weiter aufzuräumen. Um zehn Uhr holte mich meine Mum ab, denn mein Auto stand ja bei der Elternschaft. Die Wiedersehensfreude war groß und war eine halbe Stunde später bei meinem Babba (so schreibt er sich selbst, das kommt nicht von mir ;-D) genau so groß.
Auch wenn ich Japan nach nur zwei Tagen schon wie Bolle vermisse, ich freue mich unglaublich, meine Eltern, meine Familie und Freunde wieder zu sehen.
Alles Liebe,
eure Yane
Montag, 27. April 2015
Die letzten Stunden in Tokyo
In der Nacht vom 23. auf den 24. April, unserer letzten Nacht in Kyoto, war für mich an Schlaf nicht wirklich zu denken und bereits um 4:45 Uhr hieß es für mich aufstehen. Frau Mitreisende stand nur eine knappe halbe Stunde nach mir auf. Wir mussten noch die restlichen Sachen zusammen packen, etwas frühstücken und uns dann mit dem Bus auf den Weg zum Bahnhof machen. Unsere Koffer lagen, laut Handwage, um einige Kilo unter der 30 Kilogrenze, so dass ich noch etwas von meinem Handgepäck in den Koffer stopfen wollte. Aber leider wollte der Koffer nicht, denn der ging nicht mehr auf. Irgendwie hatte ich es am Vorabend in der Hektik geschafft, die Zahlenkombination für das Kofferschloss zu verstellen. Was ich auch versuchte, der Koffer war und blieb verschlossen. Ich fand mich damit ab und hoffte darauf, dass ich den Koffer schon irgendwie zu Hause in Deutschland wieder aufbekommen würde. Alles was noch in den Koffer wandern sollte, musste nun eben doch in den Rucksack gestopft werden.
Mit zwei riesen Koffern, diversen Tüten und Rucksäcken machten wir uns auf zur Bushaltestelle. Zum Glück war der Bus nicht übervoll, so dass wir trotz unseres ganzen Gepäcks gut hinein passten. Die Fahrt zum Bahnhof dauerte nicht lang und während Frau Mitreisende einfach das Gefühl hatte, wir würden lediglich mal für eine Woche weg fahren und dann wieder kommen, machte sich in mir der Abschiedsblues breit.
Im Zug versuchte ich etwas zu schlafen und tröstete mich damit, dass wir noch den halben Tag in Tokyo hatten und uns mit Denise treffen wollten. Frau Mitreisende hatte noch ein paar Bilder, sehr schöne Bilder, von der Fahrt gemacht. Die Bilder werde ich nachreichen, sobald ich diese von Raban habe.
Wir hatten uns vorgenommen, gleich zum Haneda Airport zu fahren, um unser Gepäck einzuchecken. Aber leider konnte man das erst ab 21:00 Uhr. Aber es gab eine Gepäckaufbewahrung. Für meinen Koffer, zwei riesige Tüten habe ich umgerechnet ca. 12 EUR für die Aufbewahrung gezahlt, was völlig okay ist. Mit nun leichterem Gepäck fuhren wir mit der Monorail zurück in die Stadt und trafen uns gegen Mittag mit Denise in Harajuku, wo wir zu dritt auf Einkaufstour gingen. Schließlich wollten Raban und ich noch unser letztes Geld verbraten. Tatsächlich haben wir noch das ein oder andere Stück gefunden.
Am Nachmittag waren wir alle etwas müde und beschlossen, uns in Brook's Café eine Pause zu gönnen.
Wir dehnten die Pause auf über eine Stunde aus. Denise traf sich später noch mit einem Freund und Raban und ich waren so müde, dass uns nicht mehr nach Stadtbummel war, sondern wir zurück zum Flughafen fuhren. Während des Nachmittages hatte sich die Idee entwickelt, noch einen kleinen Kabinenkoffer zu kaufen, weil da auf jeden Fall mehr rein ging, als in meinen schon jetzt übervollen Rucksack. Doch in Harajuku war ich nicht fündig geworden. Aber am Flughafen gab es mehr als einen Laden mit Koffern. Doch nur einer hatte es mir wirklich angetan, war der letzte in diesem Design und auch noch der günstigste:
Beim Kauf (Tax Free) bekam ich vom Verkäufer einen Zettel in den Pass geklebt, auf dem stand, dass ich eben diesen Koffer zum Preis von XY Yen erworben hatte. Was mich ein wenig nervös machte, da ich nicht wusste, wie die netten Zollbeamten zu Hause in Deutschland darauf regieren würden und ob ich vielleicht meinen großen Koffer öffnen musste, damit alles genau inspiziert werden konnte. Dann hätte ich nämlich ein echtes Problem, weil ich ja meinen Koffer nicht mehr so einfach aufbekam. Aber bis dahin war noch Zeit.
In der Flughafenhalle packte ich also meinen Rucksack aus und alles in den Koffer. Dazu noch die neu erstanden Sachen und einige Sachen von Frau Mitreisender fanden auch noch Platz. Sehr schön! So erleichtert und mit wesentlich mehr Bewegungsfreiheit begaben wir uns zum Check-in. Es gab keine Beanstandung bezüglich des Gewichts unserer Koffer, also wogen beide wohl unter 30 Kilo. Welches Gewicht die Koffer genau hatten, wissen wir leider nicht. Es war ganz seltsam, plötzlich nicht mehr mit einem Haufen Gepäck durch die Gegend zu laufen. Wir begaben uns zur Kontrolle und stürzten uns danach ein weiteres Mal ins Getümmel, um unsere restlichen Yen auszugeben. Das schöne an unserer Airline war, wir durften Koffer mit 30 Kilo einchecken, 7 Kilo Handgepäck mitschleifen, dazu eine kleine Handtasche mit persönlichen Gegenständen UND natürlich alles, was man im Dutyfree Bereich gekauft hat (egal wie viel!). Wir schlugen also nochmal zu, um KitKat in verschiedenen Sorten zu erstehen: Grüntee-, Grüntee-Sakura-, Chili-, Traube-Rum-, Cheesecake-, Orange-Zitrone- und mit (süße)Bohnen-Geschmack. Zwei oder drei andere Snacks kamen noch dazu und dann gingen wir noch im Uniqlo Socken kaufen. Nach der ersten Runde dort, bezahlte Frau Mitreisende ihre Sachen, stellte sich dann am Tresen ganz an die Seite und begann ihr Kleingeld zu zählen, um heraus zu finden, wie viel Geld sie noch hatte und wie viele Socken sie noch kaufen konnte. Derweil stand ich daneben, amüsierte mich ein wenig und passte auf unsere Sachen auf, als die Chefin des Ladens zu uns kam und fragte, was wir machen. Ich erklärte ich lachend, was Raban gerade tat, worauf die Chefin trocken meinte, "Da kann ich euch helfen.", schnell rief sie ihrem Mitarbeiter etwas zu, der ihr etwas verdutzt eine Art Zählbrett für Kleingeld reichte, einen Taschenrechner und über den Tresen herum zu uns spähte, begriff, was vor sich ging und ebenfalls grinste. Mit Hilfe der netten Frau war innerhalb einer Minute klar, wie viel Geld Raban noch hatte, dann wurde das Geld von den netten Uniqlo Leuten gleich von Kleingeld in Scheine und größere Münzen umgetauscht, so dass Raban es nun wesentlich leichter hatte. Grinsend erklärte die Chefin des Ladens, dass sich Frau Mitreisende noch 2 der Sockenpacks (immer drei Paare in einem Pack) leisten konnte. Freude strahlend tat das Raban auch. Unter Gelächter und winken verabschiedeten wir uns dann aus dem Laden und die nette Frau Chefin kam extra nochmal raus, um uns zu winken und zu verabschieden. Die Frau war wirklich der Hammer :-D
In einem weiteren kleinen Laden entdeckte Raban einen kleinen Schirm mit lustiger Hülle, den sie gern wollte, doch das verbliebene Geld reichte dafür nicht, also sponserte ich ihr ganz großzügig 230 Yen. Somit belief sich Rabans Restgeld, nach dem Kauf des Schirms, auf ganze 5 Yen! Mission Geld ausgeben war also erfolgreich ;-)
Da sich die Zeit weder zurück drehen, noch aufhalten lässt, kam der unausweichliche Moment. Wir mussten zum Boarding und das Flugzeug besteigen, was uns näher Richtung Heimat brachte. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns also von Japan. Dieser Urlaub war wirklich schön und hat meinen ersten Japanurlaub sogar noch übertroffen. Ich habe mich und freue mich immer noch auf meine Familie und Freunde in Deutschland. Ich freue mich auf mein eigenes Bett und auf eine vernünftige Waschmaschine, denn unsere Socken sind in Japan zum Beispiel nicht sauber geworden. Aber ich bin auch traurig, dass die Zeit in Japan schon wieder vorbei ist.
Vom zweiten Teil unserer Rückreise und der Ankunft in Deutschland berichte ich im nächsten Blogeintrag. Danach gibt es, wie versprochen, noch ein paar Anekdoten aus Japan :-) UND ich werde berichten, wie sich meine Elternschaft mit den mitgebrachten Japanischen Snacks anstellt und ob sie sich da überhaupt ran trauen ;-D
Alles Liebe,
eure Yane
Mit zwei riesen Koffern, diversen Tüten und Rucksäcken machten wir uns auf zur Bushaltestelle. Zum Glück war der Bus nicht übervoll, so dass wir trotz unseres ganzen Gepäcks gut hinein passten. Die Fahrt zum Bahnhof dauerte nicht lang und während Frau Mitreisende einfach das Gefühl hatte, wir würden lediglich mal für eine Woche weg fahren und dann wieder kommen, machte sich in mir der Abschiedsblues breit.
Im Zug versuchte ich etwas zu schlafen und tröstete mich damit, dass wir noch den halben Tag in Tokyo hatten und uns mit Denise treffen wollten. Frau Mitreisende hatte noch ein paar Bilder, sehr schöne Bilder, von der Fahrt gemacht. Die Bilder werde ich nachreichen, sobald ich diese von Raban habe.
Wir hatten uns vorgenommen, gleich zum Haneda Airport zu fahren, um unser Gepäck einzuchecken. Aber leider konnte man das erst ab 21:00 Uhr. Aber es gab eine Gepäckaufbewahrung. Für meinen Koffer, zwei riesige Tüten habe ich umgerechnet ca. 12 EUR für die Aufbewahrung gezahlt, was völlig okay ist. Mit nun leichterem Gepäck fuhren wir mit der Monorail zurück in die Stadt und trafen uns gegen Mittag mit Denise in Harajuku, wo wir zu dritt auf Einkaufstour gingen. Schließlich wollten Raban und ich noch unser letztes Geld verbraten. Tatsächlich haben wir noch das ein oder andere Stück gefunden.
Am Nachmittag waren wir alle etwas müde und beschlossen, uns in Brook's Café eine Pause zu gönnen.
Wir dehnten die Pause auf über eine Stunde aus. Denise traf sich später noch mit einem Freund und Raban und ich waren so müde, dass uns nicht mehr nach Stadtbummel war, sondern wir zurück zum Flughafen fuhren. Während des Nachmittages hatte sich die Idee entwickelt, noch einen kleinen Kabinenkoffer zu kaufen, weil da auf jeden Fall mehr rein ging, als in meinen schon jetzt übervollen Rucksack. Doch in Harajuku war ich nicht fündig geworden. Aber am Flughafen gab es mehr als einen Laden mit Koffern. Doch nur einer hatte es mir wirklich angetan, war der letzte in diesem Design und auch noch der günstigste:
Beim Kauf (Tax Free) bekam ich vom Verkäufer einen Zettel in den Pass geklebt, auf dem stand, dass ich eben diesen Koffer zum Preis von XY Yen erworben hatte. Was mich ein wenig nervös machte, da ich nicht wusste, wie die netten Zollbeamten zu Hause in Deutschland darauf regieren würden und ob ich vielleicht meinen großen Koffer öffnen musste, damit alles genau inspiziert werden konnte. Dann hätte ich nämlich ein echtes Problem, weil ich ja meinen Koffer nicht mehr so einfach aufbekam. Aber bis dahin war noch Zeit.
In der Flughafenhalle packte ich also meinen Rucksack aus und alles in den Koffer. Dazu noch die neu erstanden Sachen und einige Sachen von Frau Mitreisender fanden auch noch Platz. Sehr schön! So erleichtert und mit wesentlich mehr Bewegungsfreiheit begaben wir uns zum Check-in. Es gab keine Beanstandung bezüglich des Gewichts unserer Koffer, also wogen beide wohl unter 30 Kilo. Welches Gewicht die Koffer genau hatten, wissen wir leider nicht. Es war ganz seltsam, plötzlich nicht mehr mit einem Haufen Gepäck durch die Gegend zu laufen. Wir begaben uns zur Kontrolle und stürzten uns danach ein weiteres Mal ins Getümmel, um unsere restlichen Yen auszugeben. Das schöne an unserer Airline war, wir durften Koffer mit 30 Kilo einchecken, 7 Kilo Handgepäck mitschleifen, dazu eine kleine Handtasche mit persönlichen Gegenständen UND natürlich alles, was man im Dutyfree Bereich gekauft hat (egal wie viel!). Wir schlugen also nochmal zu, um KitKat in verschiedenen Sorten zu erstehen: Grüntee-, Grüntee-Sakura-, Chili-, Traube-Rum-, Cheesecake-, Orange-Zitrone- und mit (süße)Bohnen-Geschmack. Zwei oder drei andere Snacks kamen noch dazu und dann gingen wir noch im Uniqlo Socken kaufen. Nach der ersten Runde dort, bezahlte Frau Mitreisende ihre Sachen, stellte sich dann am Tresen ganz an die Seite und begann ihr Kleingeld zu zählen, um heraus zu finden, wie viel Geld sie noch hatte und wie viele Socken sie noch kaufen konnte. Derweil stand ich daneben, amüsierte mich ein wenig und passte auf unsere Sachen auf, als die Chefin des Ladens zu uns kam und fragte, was wir machen. Ich erklärte ich lachend, was Raban gerade tat, worauf die Chefin trocken meinte, "Da kann ich euch helfen.", schnell rief sie ihrem Mitarbeiter etwas zu, der ihr etwas verdutzt eine Art Zählbrett für Kleingeld reichte, einen Taschenrechner und über den Tresen herum zu uns spähte, begriff, was vor sich ging und ebenfalls grinste. Mit Hilfe der netten Frau war innerhalb einer Minute klar, wie viel Geld Raban noch hatte, dann wurde das Geld von den netten Uniqlo Leuten gleich von Kleingeld in Scheine und größere Münzen umgetauscht, so dass Raban es nun wesentlich leichter hatte. Grinsend erklärte die Chefin des Ladens, dass sich Frau Mitreisende noch 2 der Sockenpacks (immer drei Paare in einem Pack) leisten konnte. Freude strahlend tat das Raban auch. Unter Gelächter und winken verabschiedeten wir uns dann aus dem Laden und die nette Frau Chefin kam extra nochmal raus, um uns zu winken und zu verabschieden. Die Frau war wirklich der Hammer :-D
In einem weiteren kleinen Laden entdeckte Raban einen kleinen Schirm mit lustiger Hülle, den sie gern wollte, doch das verbliebene Geld reichte dafür nicht, also sponserte ich ihr ganz großzügig 230 Yen. Somit belief sich Rabans Restgeld, nach dem Kauf des Schirms, auf ganze 5 Yen! Mission Geld ausgeben war also erfolgreich ;-)
Da sich die Zeit weder zurück drehen, noch aufhalten lässt, kam der unausweichliche Moment. Wir mussten zum Boarding und das Flugzeug besteigen, was uns näher Richtung Heimat brachte. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns also von Japan. Dieser Urlaub war wirklich schön und hat meinen ersten Japanurlaub sogar noch übertroffen. Ich habe mich und freue mich immer noch auf meine Familie und Freunde in Deutschland. Ich freue mich auf mein eigenes Bett und auf eine vernünftige Waschmaschine, denn unsere Socken sind in Japan zum Beispiel nicht sauber geworden. Aber ich bin auch traurig, dass die Zeit in Japan schon wieder vorbei ist.
Vom zweiten Teil unserer Rückreise und der Ankunft in Deutschland berichte ich im nächsten Blogeintrag. Danach gibt es, wie versprochen, noch ein paar Anekdoten aus Japan :-) UND ich werde berichten, wie sich meine Elternschaft mit den mitgebrachten Japanischen Snacks anstellt und ob sie sich da überhaupt ran trauen ;-D
Alles Liebe,
eure Yane
Donnerstag, 23. April 2015
Irren ist menschlich oder totale Konfusion
Da war er nun angebrochen, der vorletzte Tag in Kyoto. Mit
viel Sonnenschein und nach langer Nachtruhe (ganze 8 Stunden Schlaf!). Das
konnte nur ein großartiger Tag werden, denn noch lagen 2 ganze Tage in Kyoto vor
uns. Laut Wetterbericht mit viel Sonne. Ganz entspannt starteten wir in den Tag
und während Frau Mitreisende sich für ein Art japanisches Frühstück mit
Misosuppe und Tintenfisch (mit Saugnäpfern an den Tentakeln – irghs) entschied,
gönnte ich mir ein Schälchen deliziöser Erdbeeren.
Den komischen Tintenfisch enthalte ich euch lieber vor, sehr
appetitlich sah der nämlich nicht aus. Bevor wir zu unserem Tagesausflug
aufbrachen, schrieben wir noch ein paar Karten und Raban packte ihren Koffer
einmal zur Probe – alles easy. Es passte fluffig fast alles rein und vom
Gewicht her auch kein Thema. Das hob unsere sowieso schon gute Laune erheblich.
Mit dem Bus, der mal wieder proppen voll war, fuhren wir zum Daisen-In, einem
sehr bekannten Tempel, um den es herum noch gefühlte weitere 50 Tempel gibt, die
aber alle irgendwie zum Daisen-In gehören. Nur besichtigen kann man nicht alle.
Bei unserer Fahrt fiel uns einmal mehr auf, dass wahnsinnig
viele Schüler tagsüber in den Schreinen und Tempeln (und natürlich in den
Bussen und Bahnen dahin) unterwegs sind. Entweder in ganzen Klassen oder aber
in Gruppen von 4 bis 10 Schülern, oft begleitet von einem meist älteren
Erwachsenen, der die Anlagen erklärt. Da stellte sich uns des Öfteren die
Frage, ob die keinen Unterricht in den Klassen haben oder nicht genügend Platz,
so dass permanent ein Teil der Schüler mit solchen Exkursionen beschäftigt werden
muss. Falls sich jetzt Jemand fragt, ob das böse gemeint ist: nein, ist es
nicht. Es ist wirklich sehr auffällig, wie viele Schulkinder unterwegs sind.
Massen! Aber zurück zum Thema. Der Daisen-In Komplex ist wirklich
sehr schön und idyllisch. Wer Abstand von der Hektik braucht, gönnt sich am
Besten dort einen ganzen Tag. Man kann entspannt durch die ruhigen Straßen
schlendern und sich in Ruhe umsehen, ohne etwas von der Hektik und dem Lärm der
Stadt mitzubekommen.
Und wenn man Muse und Zeit hat (die sollte man sich für
einen Besuch im Haupttempel nehmen), geht man in den Daisen-In. Wir haben fast
zwei Stunden dort verbracht und waren von dem kleinen Garten ganz hin und weg. Ich
kann nicht wirklich erklären, wie der Garten aufgebaut ist, aber er verläuft um
das Haus herum. Wer jetzt Blumen, Büsche und Sträucher erwartet wird
enttäuscht. Man läuft im Haus/am Haus entlang über Stege und blickt in den
Zen-Garten hinein. Kies ist so gerächt, dass er in Wellen liegt. Große Steine
die darauf ausgerichtet sind, haben eine bestimmte Bedeutung und das alles
erschließt sich dem geneigten Besucher, in dem er das Klemmbrett mit allen
Erklärungen (mit insgesamt 30 Punkten) Stück für Stück durch geht und sich auf
das einlässt, was zu sehen ist. Dann ist dieser Besuch sehr spannend und
informativ. Hat man keine Zeit oder Lust dazu, sind es nur ein haufen Steine,
etwas Moos und vielleicht noch ein oder zwei Bäumchen, die in einem ansonsten
kargen Garten herum stehen. Aber(!) wenn ihr irgendwann einmal den Daisen-In
besuchen solltet, dann nehmt euch die Zeit, es lohnt sich! Wir hatten heute
zwar keine echte Erleuchtung, aber dennoch viel Spaß und sind ein ganzes
Stückchen schlauer geworden ;-) Leider ist das Fotografieren verboten. Wer
Interesse hat, sich den Garten anzusehen, googelt entweder oder schreibt mich
an, ich habe eine kleine Broschüre mit den Erklärungen der einzelnen Abschnitte
des Gartens.
So unerleuchtet, aber noch entspannter als zuvor, machten
wir uns auf den Rückweg, der allein bis zum Bahnhof fast eine ganze Stunde in
Anspruch nahm. Im Bahnhof, ihr ahnt es bestimmt schon, holten wir uns am
Lieblingsbentoladen O-Bentos und brachten die Postkarten weg. Da unser JR Bus
erst eine halbe Stunde später fahren sollte, machten wir uns zu Fuß auf den Weg
ins Apartment. Dort angekommen begegneten wir einer Mitarbeiterin von Kyoto
Apartment, unseren Vermietern. Sie fragte sehr freundlich wegen unserem Auszug
nach und dass wir heute Morgen um zehn Uhr doch eigentlich einen Termin wegen
der Übergabe hatten, weil doch morgen ganz früh ausziehen wollten? Verdutzt
überlegte ich und entschuldigte mich, doch ich war der Meinung, den Termin hätten
wir erst morgen, weil wir übermorgen ausziehen. Alles kein Problem, dann sollte
die Übergabe eben morgen Vormittag 10:30 Uhr stattfinden. Wir verabschiedeten
uns voneinander und Frau Mitreisende und ich fuhren in den 5 Stock zu unserem
Apartment… doch in mir nagte etwas. Überlegend warf ich den Laptop an und
kramte unsere Reiseunterlagen hervor…. VERDAMMTE SCHE**E!!! Wir haben uns um
einen ganzen Tag vertan!!! PANIK!!! Schnell rief ich in der Apartment
Verwaltung an und erklärte die Situation. Dabei entschuldigte ich mich
gefühlte hundertmal und obwohl die Bürozeiten eigentlich schon vorbei waren und
uns die Mitarbeiterinnen hätten versauern lassen können, machte sich eine der
lieben Damen auf den Weg zu uns. Wir hatten ca. eine Stunde Zeit, unsere Sachen
halbwegs vernünftig zu packen und das Apartment zu putzen… wir haben alles
geschafft und die Abnahme war ganz einfach, die Mitarbeiterin super nett und
sehr lieb. Natürlich haben wir uns nochmals entschuldigt und die Situation
erklärt. Sie hat gelacht und gesagt, es sei alles in Ordnung, Hauptsache, wir
verpassen unseren Flug nicht und alles geht gut. Zum Glück hatte ich vor
unserem Urlaub in Deutschland noch Gummibärchen und Pralinen für die
Mitarbeiter des Kyoto Apartment geholt. Denn die sind immer absolut freundlich,
hilfsbereit, nehmen sich Zeit, alle Fragen zu beantworten und versuchen einem
das Wunschapartment zur Verfügung zu stellen. Dafür waren die Süßigkeiten
gedacht, nun waren sie auch eine kleine Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten,
die wir bereitet haben.
Nach der Verabschiedung von der netten jungen Frau, deren
Name ich nicht mehr weiß (das Alter oder die Aufregung, eins von beidem ist
schuld), aßen wir erstmal unsere O-Bentos. Wir hatten den ganzen Tag, außer dem
Frühstück, einem Soyjoy Riegel und einem kleinen Brötchen vor gefühlten 10
Stunden, noch nichts gegessen. Danach war Koffertetris angesagt. Wie packt man
seine Sachen so, dass alles und noch viel viel viel mehr in den Koffer geht?
Keine Ahnung! Mein Koffer war gepackt, er ging zu, ich drehte mich um und sah,
dass da noch ein Haufen Klamotten liegt, der auch noch mit muss – Verzweiflung,
Schweiß und Tränen… na nicht ganz. Irgendwie hat der heutige Tempelbesuch doch
eine gewisse innere Ruhe gebracht, die erstaunlich ist. Nach zwei weiteren
Anläufen ist mein Koffer gepackt und hier ist auch die Auflösung des
allerersten Rätsels. Das Geschenk der Mitreisenden war ein…
Kofferkleidchen! Damit soll man seinen Koffer leichter
erkennen, es schützt den Koffer etwas und soll es Langfingern schwerer machen.
Die grünen Strippen gehören zum Koffergurt und dienen der Sicherung.
Jetzt sind wir also wirklich fast am Ende angelangt. Morgen
geht’s um 7:30 Uhr mit dem Zug nach Tokyo, wo wir unsere Koffer hoffentlich
schon mittags am Flughafen einchecken können, ehe wir uns noch den halben Tag
mit SHOPPING versüßen. Nachts um 1 Uhr oder so geht dann unser Flieger und
deshalb wahrscheinlich auch die totale Konfusion, wann wir abreisen… aber es
ist ja doch gut gegangen! Und an dieser Stelle kann mir einer sagen, was er
will. Das kann doch kein Zufall sein, dass alles so gekommen ist. Das wir die
Mitarbeiterin „zufällig“ vor der Haustür getroffen haben, dass „zufällig“ noch
jemand im Büro war und für uns Zeit hatte. Ich glaube, da hatte jemand ein Auge
auf uns und hat seine schützende Hand über uns gehalten – Danke dafür! Das
Chaos mag ich mir gar nicht ausmalen, wenn wir wirklich einen Tag zu spät nach
Tokyo aufgebrochen wären.
Jetzt sind wir also fast mit allem fertig. Noch ein paar kleine
Handgriffe morgen früh um 5:00 Uhr und wir brechen zur letzten Etappe auf. Frau
Mitreisende bat mich, einen Nachruf auf ihre Schuhe zu schreiben, die sie
leider hier lassen muss, weil die Sohlen gerissen sind.
Soll sie haben:
Ihr Lieblingsschuhe, so grün, so bequem,
mit Luftlöchern an den Seiten und Fersen ward ihr versehen.
Doch ach und weh, nun kam die Zeit,
da Luftlöcher sich auftaten an der Unterseit’
Die Sohle gerissen, das Wasser trat ein,
die Füße so feucht, wie meine Äugelein.
So nehm’ ich denn Abschied von euch,
ihr wunderbares Paar und sag’s auf Japanisch
Sayonara!
Heute verabschiede ich mich nicht mit einem "bis morgen", sondern mit einem "Bis bald". Es werden noch ein paar Einträge zum Japanurlaub folgen. Es gibt noch die ein oder andere Anekdote zu berichten und wer weiß schon, was wir morgen noch so alles in Tokyo erleben.
Also ... wir lesen uns bald! :-D
Alles Liebe,
eure Yane
Mittwoch, 22. April 2015
Higashiyama oder ein Weinseliger Blogeintrag
Vorwort:
Liebe Do, lieber Pe, keine
Angst, Linsenaugen haben wir nicht. Wir haben immer brav abwechselnd
fotografiert. Die Luftsprungbilder waren auch gar nicht so einfach zu machen.
Wir haben mehrere Anläufe gebraucht, damit halbwegs gute Bilder heraus kommen :-D
Eine Tour durch halb Higashiyama
Die letzten Nächte waren
doch relativ lang für uns, so dass wir tatsächlich rechtzeitig aus den Federn
kommen und pünktlich unsere Tour starten können. Gut so. Denn auch wenn der
Plan heute nur drei Stationen, in gar nicht all zu weiter Entfernung vom
Apartment, als auch relativ nah bei einander, zur Besichtigung anzeigte, war
uns bewusst, dass wir den ganzen Tag unterwegs sein würden. Zunächst in den
Citybus springen und zum Ginkaku-ii fahren. Eine leichte Übung, sogar mit
Sitzplätzen im Bus. Der Ginkaku-ji ist der Silberne Pavillon und so zu sagen der
kleine Bruder vom Goldenen Pavillon. Wobei mir persönlich der Silberne Pavillon
und das zugehörige Parkgelände besser gefällt.
Trotz Sonnenschein und angenehmer
Temperaturen hielten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Überlaufen war der
Ginkaku-ji am frühen Vormittag keinesfalls. Erst später kamen mehr
Besucher, was uns nicht weiter störte. Dank der wenigen Touristen hatte man
ausreichend Zeit, zu fotografieren, sich umzusehen und Yen Stücke in den
kleinen Teich zu werfen. Wenn man Geldstücke wirft, sollen sich ja Wünsche
erfüllen, so ganz im Allgemeinen. Frau Mitreisende sponserte mir 1 Yen, den ich
warf, ohne an etwas zu denken oder mir zu wünschen. Das Resultat:
Der Yen schwamm auf dem
Wasser (und tut es vielleicht immer noch) ohne unter zu gehen. Bin gespannt, ob
das etwas zu bedeuten hat ;-D
Nachdem wir Ginkaku-ji und
den kleinen Park besichtigt hatten, spazierten wir in aller Ruhe Richtung
Philosophenweg, gönnten uns aber unterwegs ein Mittagessen,
ehe wir den den Philosophenweg betraten. Da wir diesen bereits abgelaufen waren, ging es leidlich schneller
voran. Nur hier und da mussten wir Fotos machen… von Fischen:
Am Ende des Weges angekommen, besichtigten wir schnurstracks Nanzen-Ji und alles was sich drum herum so zeigt.
Das leicht bewaldete Gelände
bot Schatten und etwas Abkühlung, was uns sehr willkommen war. Erst als wir
zurück, in Richtung Hauptstraße, gingen wurde uns bewusst, wie warm es wirklich
war. Dennoch mussten wir ein ganzes Stück bis zu einer, für uns passenden,
Bushaltestelle laufen. Denn wir wollten noch zum Sanjūsangen-dō, einem buddhistischen Tempel. Der Bus war voll und wurde
im Laufe der Fahrt, an jeder Station voller, so dass wir sehr glücklich waren,
beim Sanjūsangen-dō aussteigen zu können. Allerdings dauerte es etwas, sich von
der Mitte des Busses aus, bis nach vorn zum Fahrer durch zu schlagen.
Aber egal, wir waren am Ziel. Leider darf man in der großen Halle nicht
fotografieren, deshalb gibt es hier einen Link zu ein paar Bildern aus der
Halle – beeindruckend: Sanjūsangen-dō.
Auch
das Außengelände lädt zum Verweilen ein, selbst wenn es nicht mit den üblichen
Parks mithalten kann.
Am
Ende unserer Ausfluges blieb noch eine weitere Busfahrt, zurück bis zum Apartment.
Diese war etwas länger, weil wir die große Runde fahren mussten. Das bedeutete
über eine Stunde Bus fahren. Zu Hause angekommen, leerten wir unsere Rucksäcke
und machten uns erneut auf den Weg, um einzukaufen. Wir haben heute sogar etwas
selbst gekocht! Pilze und die vorgefertigten Gyoza in die Pfanne geschmissen.
Dazu gab es gekauftes Sushi, Tempura und eingelegtes Gemüse.
Wir
sind satt, müde und haben einen leichten Sonnenbrand. Alles in Allem, wie auch
die ganzen letzten Tage (also wie es den gesamten Urlaub war), ein schöner, ein
guter Tag.
An dieser Stelle möchte ich mich,
weil ich gerade so in Cocktaillaune bin (ja, ich habe gerade zwei Cocktails
intus), bei allen fleißigen Lesern, Kommentatoren und ganz besonders bei
Raban, meiner Frau Mitreisenden, für eine sehr schöne Zeit bedanken. Ich hab
Pipi in den Augen, weil ich so gerührt und gar nicht geschüttelt bin und ich
hab Pipi in den Augen, weil sich unsere Reise dem Ende neigt. Vor uns liegen
noch zwei Tage in Kyoto und ein halber in Tokyo, wenn alles gut geht. Und dann
… dann geht’s in den Flieger nach Hause und die halbe Welt liegt zwischen hier
und da… man reiche mir ein Taschentuch
:’)
Bis morgen ihr Lieben!
Eure Yane
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