Bevor ich wirklich meinen Reiseblog schreibe, muss ich ein paar Randnotizen machen.
Mag sein, dassJapaner als zurückhaltend und reserviert gelten, das sind sie dann wahrscheinlich eher im Berufsleben. Im Alltag,in ihrer Freizeit ist davon nichts zu merken. Aber egal, wie ausgelassen sie sind, sie ind immer höflich.
Vrgestern, als wir am Vormitg an dr Kyoto Station af den Bus gewartet haben, war uns schon sehr warm. Wir standen da also in unseren T-Shirt und Jeans. Vor uns in der Schlange, eine Gruppe von älteren Frauen. Allesamt in dicken Jacken und mit Mützen auf. Nach ein paar Minuten sprach uns eine der Frauen auf japanisch an, ob wir nicht frieren, nur in unseren T-Shirts. Wohlbemerkt habe ich nicht mal die Hälfte verstanden aber mit Händen und Füßen zu erklären gig das auch ganz gut. Wir verneinten und sie erklärte uns, ass sie friert, obwohl es in der Sonne bestimmt über zwanzig Grad hatte. Sie hat uns dann anhand von Hemd-, Shirt-, Pullover- undJackensaum vorgezählt, wie viele Schichten sie anhatte. Es waren insgesamt fünf, wogegen ich nur zwei vorzuweisen hatte. Wir plauderten noch kurz, bis s in den Bus ging.
Als wir mit Takuya in Miyaima mit der Seilbahn gefahren sind, haben wir drei miteinander rumgealbert. Mt in der Gondel ein japanisches Ehepaar. Schätzungsweise um die fünfzig. Wir haben nach der Gondelfahrt Takuya gefragt, ob wir peinlich sind, weil wir immer so rumalbern. Er hat uns beruhigt und gemeint, dass die Beiden uns amüsant fanden.
Oder heute Morgen im Inari Schrein... wir waren sehr früh da und ziemlich die Ersten. Da wir nur ein kurzes Stück in den Schrein gelaufen sind (unser Programm war für heute sehr straff), kam uns relativ schnell auf dem Rückweg Leute entgegen. Der erste war ein Japaner. Er grüßte uns mit einem frhlichen "Ohayo" [(Guten) Morgen].
Eine weitere beobachtung bezieht sich auf die meisten jungen Japaner. Männliche Wesen hier ticken irgendwie anders. Mal von dem Vorfall heute abgesehen, dass sich ein junger Japaner von seiner Freundin auf dem Bahnhof hat die Schuhe putzen lassen... und das mit einer Selbstverständlichkeit ... ist der Gute auch noch mit einer Damenhandtasche herum gelaufen. Gestern hatten wir im Bus auch so ein Exemplar. Supr gestylt und dann riesen Handtasche dazu. Ich dachte ja erst, er rägt die für seine Freundin, aber neeeeee, es war seine *lach*. Dazu kommen dann noch die lächerlich großen Schuhe. So lange Füße kann man nicht haben, es sei denn Mann heißt Sideshow-Bob und ist eine Figur aus 'The Simpsons'. Aber Handtaschen und zu große Schuh sind nicht das Einzige ... seltsame.... Schlüsselanhänger... Gut, ich reiß meine Klappe mal nicht sooo weit auf. Schließlich ist mein Handy mittlerweile japanisiert ABER, ich bin ein Mädchen - jawohl! Aber liebe japanische Männer, gerade die, die ihr so obercool sein wollt:
Warum bitte hängt ihr euch Teddybärenanhänger in der Größe eines Kleinwagens an den Schlüssel!?
Aber japanische Frauen - also nicht Alle, aber eben die Meisten - ich weiß nicht, ob ich Respekt haben soll oder an deren geistigr Gesundheit zweifeln soll, sie laufen egal in hochackigen Pumps rum. Egal, wie das Gelände beschaffen ist. Wo andere mit Wanderstöcken und richtigen Turnschuhen bzw. Trekkingschuhen rumlaufen, da trippeln die mit Stöckelschuhen rum O.O Ich sag nur "AUA!" Aber sieht schon witzig aus, wenn sie sich dann an ihrem Freund festkletten, damit sie nicht, wie ein Mehlsack zur Seite kippen *fies lach*
So, dass wars erstmal, was ich los werden wollte. Und nicht, dass Missverständnisse aufkommen, ich finde es hier bisher schön. Sehr schön sogar... außer, wenn wie jetzt gerade wieder (es ist 22:45 Uhr) unsere amerikanischen Nachbarn nerven und meinen, sie müssten auf dem Flur rumschreien und das ganze Haus unterhalten.
Für heute wars das von mir.
Lasst es euch Allen gut gehen.
Alca